Idee & Inspiration: - Nur der Verstand braucht Grenzen.

Idee & Inspiration:
Nur der Verstand braucht Grenzen.

Die Idee macht’s!
Ohne Ideen wäre der Verstand eine Wüstenlandschaft

Wie funktioniert Denken? Wer in mir denkt den Gedanken? Woher kommen Inspiration und Intuition? Wie entsteht eine Idee? Was ist Geist und was Kognition? Wie kann ich in jedem Augenblick bewusst sein und gleichzeitig mein Unterbewusstsein anzapfen?

All das wirkt magnetisch auf mich. Insofern war und bin ich im kreativen Teil der Werbebranche sehr gut aufgehoben.

Ich weiß, dass die Momente, in denen das Gedankenkarussell im Kopf für einen kurzen Augenblick ganz still steht, ebenso begehrt wie dünn gesät sind: Einfach nur Nichts im Kopf ist die Ausnahme. Genau dieses Nichts ist aber der Teppich, auf dem die Idee zu uns geflogen kommt.

Etwas wissenschaftlicher betrachtet empfangen wir Ideen nur in „Alpha“, einem physiologischen, messbaren Zustand, in dem das Gehirn mit entspannten 8-12 Hertz zwanglos schwingt. Das ist auch der Augenblick, in dem sich die Pforten unseres Bewusstseins für Ideen und Inspirationen öffnen.

Beim Meditieren, unter der Dusche, kurz vor dem Einschlafen, beim Spaziergang am Strand oder wenn wir mit einer Tasse Kaffee in der Hand  - gedankenverloren! - aus dem Fenster schauen, befindet sich unser Gehirn genau in dieser die Ideen anziehenden Konstellation.

Ideen sind somit nicht das Resultat eines intensiven, zielorientierten Denkprozesses und damit kein Produkt des Verstandes. Die Art und Weise unseres linearen Denkens ist sogar eher dazu geeignet, Ideen zu vertreiben, als sie hervorzubringen.

Der wissenschaftliche Beweis: Gehirnstrommessungen machen sichtbar, dass eine Idee zirka eine Sekunde, bevor der Verstand sie überhaupt bemerkt, entsteht.

Unsere Sprache macht ebenfalls deutlich, dass die Idee nichts mit der Ratio zu tun hat: Eine Idee „fällt uns ein“, „Der Gedanke kommt aus dem Nichts“, „Etwas schießt mir durch den Kopf“.

Ein wahrer Fall von „Die Idee macht’s!“
Ein Mailing wird eingefroren

Es wird still am Tisch, sehr still, als die Agentur dem Kunden unterbreitet, das geplante Mailing in einen 12 Kilogramm schweren Eisblock einzufrieren.

Ich sitze in erwartungsvoller Spannung dabei, bin „nur“ der Texter. Der Bau des Eisblocks, der Transport, die Reaktion beim Empfänger, all das ist zu diesem Zeitpunkt alles andere als klar.

Die Idee würde bedeuten, dass es 1-2 Tage dauert, bis das Eis das Mailing mit dem, worum es wirklich geht, freigeben würde. Das widerspricht allen Regeln der Werbe-Kunst!

Die mutige Agentur hatte damals einen Kunden mit ebenso viel Mut. Die Idee des Mailings im Eisblock wurde realisiert, das Projekt wurde ein riesiger Erfolg und sorgte neben der nötigen Aufmerksamkeit für den gewünschten Abverkauf mehrerer Immobilien. Chapeau!

Immer wieder beliebt
Eine Auswahl der wirkungsvollsten Ideen-Killer

Das gab es ja noch nie.
Haben wir schon probiert.
Nicht unsere Verantwortung.
Dafür haben wir keine Zeit.
Das bekommen wir nie durch.
Das gab es noch nie.
Dafür sind wir zu klein.
Was soll das kosten???
Lassen Sie uns eine Arbeitsgruppe dazu bilden.
Der Zeitpunkt ist einfach schlecht.
Da sollten Sie noch mal in sich gehen.
Gute Idee. Aber nicht für uns.
Das wird nie funktionieren.
Lassen Sie uns die Idee für später aufheben.
Geht das auch konkreter?
Ich spiele jetzt mal advocatus diaboli.

Woher kommen unsere Ideen?
Software unbekannter Herkunft

Permanent prasseln unglaubliche 15 Millionen Bits pro Sekunde auf uns ein. Der Verstand kann davon nur ein Krümel, nämlich 15 Bits, verarbeiten. Die restlichen 14.999.985 Bits wandern unbemerkt ins Unterbewusstsein und warten darauf irgendwann gebraucht zu werden. Welch ein gigantischer Speicher muss dort stehen.

Die genaue Antwort auf die Frage, woher unsere Ideen kommen, ist die Wissenschaft nach wie vor schuldig. Es bleibt spannend.

Glücklicherweise gibt es so etwas wie ein Freifahrtticket für Ideen, einen direkten Weg vom weißen Blatt Papier und dem Fragezeichen im Kopf hin zur Idee: Kreativitätstechniken.

Diese versuchen zunächst, den Verstand in einen Pausenmodus zu versetzen, und verbinden dann die logische linke Gehirnhälfte mit der rechten intuitiven Seite.

Das ist der Beginn von allem.

Ich habe Spaß dabei, die Ideen für Ihr Produkt, Ihre Dienstleistung und Ihr Marketing gemeinsam mit Ihnen zu entdecken.

Ideen brauchen Mut und keine Grenzen. Seien Sie mutig!